MySQL Petition

christoph.kliemt at pgxml.net christoph.kliemt at pgxml.net
Di Jan 5 19:26:34 CET 2010


Berthold Cogel <cogel at uni-koeln.de> writes:

[...]

> Das sind genau die Punkte, wo PostgreSQL ein *echtes* Defizit hat. Für
> HA- und Loadbalancing-Scenarien ist die Replikation praktisch ein
> 'Muß' und die Lösungen, die es hier für PostgreSQL gibt, sind mehr
> oder weniger 'geargelt'.

Weil? Welche Anforderungen werden denn nicht erfüllt?

> Da haben die Entwickler schlicht gepennt. Die HIS hat das wohl vor
> einiger Zeit in einer Diplomarbeit für ihr HISinOne untersuchen
> lassen. Das Ergebnis war nicht gerade ermutigend.

Was war denn das Ergebnis? Wie waren die Anforderungen?

> Bei MySQL kann man, vorausgesetzt man entwickelt seine Anwendung
> entsprechend, per Replikation beliebig viele Slaves aufsetzen, die die
> lesenden Zugriffe übernehmen, während die schreibenden Zugriffe über
> den Master laufen. Das dürfte bei ca. 90% der Hochlast-Webanwendungen
> der Fall sein. Und reicht das nicht, dann gibt es noch den
> MySQL-Cluster.

"beliebig viele Slaves" ist bei einer single-master Lösung nicht
sonderlich originell. <scnr> Ich gebe zu, MySQL kann das sehr schön
mit cvs und seinem csv-Backend.</scnr>

> Die einzige Chance, die man bei PostgreSQL hat ist die Replikation der
> Datenbankfiles im Hintergrund mit Lösungen wie Double-Take oder
> DRBD.

Starke Behauptung ist besser als schwacher Beweis, oder wie jetzt?

> Dazukommt, daß man man auch hier seine Anwendung entsprechend
> entwickeln muß, um Multi-Master-Situationen zu vermeiden oder sauber
> abzuwickeln.

Jenun, das ist jetzt aber wirklich unabhängig von der Datenbank. 

Gruss,

Christoph



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