Failoverlösungen [War: Linux 32 oder 64 bit auf Xeon?]

Harald Weidner hweidner-lists at gmx.net
Fr Mär 23 15:40:50 CET 2007


Hallo,

Thorsten Kramm <kramm at sozialmedia.de>:

>Wir haben uns erst mal für Master-Slave entschieden. In der Applikation 
>ist aber der Failover eingebaut. D.h. wenn der Master weg ist, wartet 
>die Applikation so lange, bis alle Slaves die noch ausstehenden INserts 
>und Updates gemacht haben und dann wird ein Slave zu Master gemacht.

Schön. Aber was ist, wenn der Master die Transaktionen zwar selber
noch ausgeführt hat, danach aber so abrupt gecrasht ist, dass der
Slave sie gar nicht mehr zu sehen bekommt?

>Ich baue gerade ein Fasilover-Testsystem basierende auf Xen auf.
>Zwei Rechner haben jeweils zwei Festplatten und eine IDE Flash-Disk.
>Auf der Flash-Disk ist in Minimal-System mit Xen Dom0. Per GNBD wird 
>jeweils eine Festplatte an den anderen Host freigeben.

Etwas vergleichbares habe ich auch getestet, allerdings mit DRBD
und ohne Xen. Für das MySQL Cluster war es von der Performance
her inakzeptabel, außerdem kam es bei Crash-Tests zu leicht zu
einem Split-Brain. Für weniger datenintensive Anwendungen ist es
aber durchaus brauchbar.

Gruß, Harald



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