Linux 32 oder 64 bit auf Xeon?

Harald Weidner hweidner-lists at gmx.net
Fr Mär 23 15:28:35 CET 2007


Hallo,

Beat Rubischon <beat at 0x1b.ch>:

>Gut weiss Harald nicht, dass unter meinen Augen mehr Storagesubsysteme als
>Server gestorben sind ;-)

Dann halte dich vom RZ meines Kunden fern. ;-)

>Das mit Failover und SAN ist so eine Sache. Man muss es machen - das
>Management erwartet es, die Werbung suggeriert es als gute Technik,
>teilweise sind die Betriebe von Gesetzeswegen her gezwungen.

Nö. Der Kunde gibt mir lediglich eine gewisse Verfügbarkeitsanforderung
vor, die auch geplante Wartungszeiten einschließt. Und natürlich
Funktionalitäts- und Performanceanforderungen. Wie ich das umsetze,
bleibt in weiten Grenzen mir überlassen.

Ich habe fünf verschiedene Lösungen evaluiert und bin zu dem Schluss
gekommen, dass es zum SAN+Failover schlicht keine Alternative gibt.

>Aber so wirklich wohl ist es mir nie bei solchen Setups. Und wenn man die
>Diskussion rund um die Plattenstatistik bei Google etwas verfolgt hat, so
>wird einem klar, dass die aktuelle Konzentration und Konsolidierung von
>Storage nur ein Zwischenschritt zum naechsten Konzept sein wird.

Das da wäre?

Die Ausfallhäufigkeiten von Hardwarekomponenten sind bekannt, und ebenso
bekannt ist, dass mechanische Komponenten wie Festplatten besonders häufig
ausfallen. Das lässt sich allerdings statistisch durch Redundanz
in den Griff bekommen.

Das blöde bei gewöhnlichen Serversystem ist allerdings, dass man bei der
Redundanz jede Komponente einzeln betrachten muss - RAID, SAN-Mirroring,
getrennte Fabrics, SAN-Switche, Netzwerkswitche, lokale RAIDs, Netzteile,
Cluster, clusterfähige Anwendungen.... das Gesamtsystem muss jeden einzelnen
Ausfall und auch jede geplante Wartung an einer Komponente überstehen, und
der Austausch muss so zeitnah erfolgen, dass ein zweiter Ausfall in der
Zwichenzeit statistisch nicht relevant sein darf. Das ist mit viel Aufwand
verbunden, aber machbar.

Ich würde das Datenbanksystem viel lieber auf einer IBM z/Series
realisieren. Aber diese Option steht leider nicht zur Verfügung.

Gruß, Harald



Mehr Informationen über die Mailingliste Linux-Users