Linux 32 oder 64 bit auf Xeon?

Thomas Renard Thomas.Renard at koeln.de
Mi Mär 21 10:42:45 CET 2007



Thorsten Kramm schrieb:
> Hallo in die Runde,
> 
> 
> Hat da jemand Erfahrung oder ein paar sachdienliche Hinweise?
>

Hm, das ist eine Frage, was Du benötigst. Ich hab da so einen DoppelQuad
von HP mit für mich utopischen Leistungsdaten unter meinen Fitichen. Das
Ding wird als Compilierschwein verwendet - also für die
Softwareentwicklung. Da fahren wir ne 32Bit Sarge drauf (weil die
Zielsysteme sargen). Ist blitzschnell - Kernelcompilate werden durch die
Bildschirmausgabe des Terminals ausgebremst (ja, ich kenne den Befehl
nohup, aber das ist für mich so ne kleine Referenz, seit ich mal nen
Kernel auf ner s390 compiliert hab).

Das Problem bei 64 Bit bei einer Maschine ohne Abhängigkeiten (also halt
nicht wie oben) wird auftreten, wenn Du was Proprietäres einsetzen
möchtest. Als Beispiel muß hier immer - wenn auch nicht für einen Server
wirklich relevant - der Flashplayer herhalten. Das Propri-Zeug ist meist
gegen 32 Bit compiliert. Je nachdem, was Du da auf der Maschine fährst,
macht das also einfach keinen Sinn, 64 Bit zu fahren, wenn die
Hauptanwendung, die die Last macht, eh 32 Bit ist.

Wenns "was Eigenes" ist, gibt ne 64er Maschine natürlich noch zusätzlich
Stoff - vernünftige restliche Hardware mit guter Kompatibilität
natürlich vorausgesetzt (kein Witz, auch Server werden in manchen
Bereichen mehr als sparsam bestückt).

Thomas



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