sda timeout bei boot

Dr. Uwe Döbereiner udoebus at kud.com
Do Feb 2 00:31:40 CET 2006


Bruno Hopp wrote:
> 
> Hi allerseits,
>   Frage: ich stehe gerade auf dem Schlauch was mein SCSI-Lw angeht
> ( magnet-optisch aka "MO"). Es läuft ein Debian sarge, kernel
> 2.6.8-2-686 auf P-IV mit 2 Ghz mit 750 MB RAM der neben der neben
> dem üblichen i386-USB-getöse den Advansys-SCSI-controller per
> advansys-ko anspricht. Seitdem ich allerdings vor längerer Zeit mit
> einem "insmod advansys" das Modul einfügte, kann ich zwar nett mit MO
> Medien lesen und schreiben. Aber: es handelt sich dabei um
> Wechselmedien (sowas wie Floppies, Kapazitäten wie CDs und mehr...)
> und beim booten versucht der kernel, blöderweise nicht nur die
> Advansys-hardware anzusprechen sondern _wartet_ auf ein
> angeschlossenes  SCSI-device
> "spinning up sda......................................."
> und kriegt dann latürnich den verdienten timeout weil das MO
> ohne Wechselmedium auch in drei Jahren nicht hochdrehen will.
>   Ich habe nicht ständig ein MO eingelegt.  Der timeout wird also
> mindestens fünf Mal wiederholt, dauert manchmal fast zehn Minuten.
> Da das Teil zuhause und nicht in einem RZ steht, nervt der
> Zeitverlust ....  Also: da der Advansys schon seit 2.0-er Urzeiten
> sauber arbeitet, kann das ja alles kaum wahr sein. Wo sollte ich mal
> nachsehen, um ihm diesen übereifrigen timeout abzugewöhnen?
> (nein ein "rmmod advansys" scheitert, weil vorhandene USB-devices
> per scsi-sd-Modul kreuzweise verhaftet sind).  Neuen Kernel
> kompilieren? Dank an alle die helfen das dicke Brett zu entfernen...

Hilft es da vielleicht, in der /etc/fstab für das entsprechende
SCSI-device ein 

/dev/scd0   /cdrom   iso9660   ro, noauto,usrs    0   0
einzutragen????

Ob das nun wirklich scd0 ist oder ein anderes device, welches da vom
Kernel schon beim booten gemounted wird hängt vielleicht von mir nicht
bekannten Paremetern Deiner fstab ab und wäre entsprechend zu bennenn.

Gruß

Uwe
-- 
Dr. Uwe Doebereiner
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