Linux auf älteren Kisten...

Kerstin Hoef-Emden Kerstin.Hoef-Emden at uni-koeln.de
Di Jan 29 13:07:18 CET 2002


Hallo Jens,

On Mon, 28 Jan 2002, Jens Höger wrote:

> Leider liegt z.Z. ein kompletter Raum brach. Es stehen/liegen dort an die 
> 15 P1/100-133 mit 64-128MB RAM, viele kleine SCSI- und IDE-Platten und 

> Wo finde ich Informationen, die mir helfen können, diese Aufgaben 
> anzugehen...? Gibt es hier Erfahrungen dazu? Gibt's eine geeignete 
> Distribution? Was wäre ein passender Window-Manager, oder ganz anders: Was 
> kann ich diesen Kisten auf Linux-Basis zumuten, ohne dass ständig 
> frustrierte Benutzer die Aufsicht belästigen?
> 
> Soweit ich weiß existiert eine RedHat-Variante, die auch mit den 
> SUN-Klötzen klarkommt, doch Infos im Netz waren eher spärlich. Wäre das 
> überhaupt eine Alternative zum alten SunOS?

Für Multi-Platform-Geschichten ist eigentlich Debian die Distri der
Wahl. Wenn man zunächst nur die Basis-Pakete installiert, bekommt man
durch gezielte Auswahl der Pakete mit apt-get eine sparsame Installation
hin. Mit 64 bis 128 MB RAM sind die Rechner außerdem recht gut
ausgerüstet für X11. Mit fvwm2 könnte noch einigermaßen akzeptabel zu
arbeiten sein. Bei 64 MB RAM sind vor allem Prozessor- und
Speicher-Geschwindigkeit ausschlaggebend.

Bei SuSE und vielleicht auch bei RedHat bekommt man mit alten Pentiums
eventuell Probleme, weil sie solch alte Kisten gar nicht mehr
berücksichtigen (die mitgelieferten Kernel können Probleme machen). 


Tschüß,

Kerstin


-- 

Dr. Kerstin Hoef-Emden			Gyrhofstr. 15
Universität zu Köln			50931 Köln
Botanisches Institut			Germany



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