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Harald Weidner hweidner-lists at gmx.net
Fr Aug 16 23:01:28 CEST 2002


Hallo,

Martin Bartsch <martin at bartsch.com>:

>Auf einem zentralen Server (W2K) wird der Printoutput als PostScript erstellt 
>und an einen Linux Rechner per lpr übergeben.
>Der Spooler macht noch ein PDF aus der Datei und sendet diese dann ganz 
>einfach per SMTP über einen normalen Internet Provider an den Empfänger. 
>(Verschlüsselung kann in einem späteren Schritt hinzukommen)
>Der Empfänger holt aus einem POP3 Postfach von seinem Provider die Mail ab 
>und druckt den Anhang auf einem Drucker aus.
>
>Ist soetwas mit Linux machbar?

Machbar ist (fast) alles.

>Welche Programme sind am sinnvollsten auf Sender und Empfänger Seite
>einsetzbar?

Senderseite: Einen Eintrag in der /etc/printcap, bei dem der Eintrag
hinter if= auf ein Skript zeigt. In diesem Skript die Datei durch
die folgende Pipe jagen: gzip | mimencode | Mail empf at aeng.er

Das PDF kannst Du Dir sparen, gzip komprimiert besser und verbraucht
wesentlich weniger CPU.

Empfängerseite: Mails mit fetchmail -m skript an ein eigenes Skript
verfüttern. In dem Skript den Header abschneiden (alles bis und mit der
ersten Leerzeile) den Rest durch munpack -u | gzip -d | lpr pipen.

Noch ein paar Sanity checks aussenrum und fertig.

>(Verschlüsselung kann in einem späteren Schritt hinzukommen)

Noch wichtiger als Verschlüsselung wäre eine Authentifizierung, sonst
kann Dir jeder von aussen das Papier vollmüllen.

Gruß, Harald

-- 
Harald Weidner                               hweidner at gmx.net



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