gründlicher rm

Aldo Valente aldo at dagobar.rhein.de
So Feb 13 16:05:42 CET 2000


Thomas Renard <Thomas.Renard at smail.Uni-Koeln.DE> writes:

> ich habe ein kleines Problem: ich habe hier ein Notebook mit privaten
> Daten, die ich seinem Besitzer zurückgeben muß. Dem möchte ich
> allerdings das laufende System ohne meine privaten Daten zurückgeben. 
> 
> Gibt es einen gründlichen rm, der nicht nur inodes aushängt, sondern
> wirklich die einzelnen Plattenblöcke ausradiert? Es muß ja nicht so
> ein Ding wie in Cryptonomicon sein, wo jeder Block siebenmal mit
> bestimmten Bitmustern überschrieben wird (halt -- gibt es sowas auch?),
> aber ein Vollschreiben mit NULLen wäre halt nicht schlecht.

Während ich mir überlege das man existierende Dateien besser mit perl
als mit sh zuleibe rücken kann (und `pgp -w' auch schon existiert),
fällt mir auf das man schon gelöschte/gekürzte Dateien am besten mit
einer Datei, die den kompletten freien Plattenplatz beansprucht, (als
root wg der 5%) zu Leibe rückt.

Also brauchen wir nur für genau eine Datei ein gründliches rm:

$ rm -fr /  2>/dev/null # Normales löschen aller eigenen Dateien.
[Alle Prozesse des Nutzers beenden ¹)]
# cat /dev/random >bigfile
[Disk full error]
# [pgp -w | rm] bigfile

Ach ja, und den Extrakick für Paranoiker:

swapoff /dev/keineahnung¹)
cat /dev/urandom >/dev/keineahnung
mkswap /dev/keineahnung
swapon /dev/keineahnung


Aldo


[1] Warum kann mein GNU cut nicht \s+ (perl) als delimiter?
    Vorschläge für das eleganteste perl äquivalnet zu cut werden noch
    angenommen. 

-- 
If my calculations are correct, spammers will have used up the world's
supply of exclamation points and dollar signs by August 1998.
                  --"Blornx", gefunden in alt.humor.best-of-usenet



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