GnuPG
Guido Grass
guido.grass at uni-koeln.de
Don Mar 23 20:56:27 CET 2006
Obwohl kein spezifisches Linux-Problem, hoffe ich, es ist ok es in die
discussion-Liste zu posten. Wenigstens hat es zu einem kleinen (!) Teil (s.
u.) mit Linux zu tun ...
Ich möchte in Zukunft meine Emails signieren und ggf. verschlüsseln. Sowohl
unter Windows (am Arbeitsplatz) als auch zu Hause (Debian 3.1) war die
Installation der entsprechenden Pakete und das Erzeugen eines Schlüssels
nicht schwierig. Auch die Mail-Clients sind schon entsprechend konfiguriert.
Nachdem ich bei einem ersten Versuch vor Jahren keinen Revocation-Key erzeugt
hatte (ich DACHTE ich hätte es gemacht), scheue ich mich nun wieder meinen
neuen (!) Schlüssel zu verteilen - aus Angst, einmal in die Welt gesetzt
geht's nicht mehr zurück.
Von daher ein paar Fragen:
Sollte die Laufzeit des Schlüssels begrenzt werden? Was passiert wenn der
Schlüssel abläuft? Kann man dann noch alte Mails oder hiermit verschlüsselte
Dateien lesen? Was passiert, wenn man / kann man die Laufzeit nachträglich
verlängern / möchte?
Sollte ich den Fingerprint auf meine private Homepage setzen?
Sollte ich für private und berufliche Zwecke zwei getrennte Schlüssel
verwenden oder soll ich den privaten Schlüssel an den beruflichen hängen? Und
was ist, wenn ich irgendwann mal die berufliche oder private Adresse
wechsele?
Kann es sein, dass Dateien, die unter Linux mit GPG verschlüsselt wurden,
unter Windows nicht zu entschlüsseln sind (trotz identischem keyrings)?
Jedenfalls habe ich diese Problem ...
Viele Fragen, die hoffentlich viele Antworten provozieren ...
Beste Grüße
Guido Grass